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Die Unitarische Wehrkirche aus Eisdorf

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Die Ortschaft, die einen verschiedenen demographischen Kern gehabt hat, hat ihr Bevölkerungsanteil ganz verändert: die Sachsen sind verschwunden und die Magyaren bilden die Mehrheit. Vom Dorf „Eyanis” (1334), ist es 1448 Janosfalva geworden. Der Name kann von dem Schutzpatronen (Hlg. Johann) der Kirche stammen.

Was die Dekoration anbelangt, besitzt die Ortschaft eines der reichsten gothischen Kirchen aus der Gegend. In der heutigen Form existiert sie aus der ersten Hälfte des XVI. Jhs. Die Gemeinde existierte bereits ein Jahrhundert vorher. Einige wiederverwendete Steine die in die heutige Mauer eingesetzt wurden, deuten auf das Aufgeben des ersten Baus und die Wiederverwendung der Materialien bei dem neuen Bau. Es is möglich, dass der Tabernakel auch aus der ersten Kirche stammt; ebenfalls das steinerne Taufbecken, die der Frühgothik gehört, könnte aus der alten Kirche stammen. Der Chor, der fast so groß wie das Kirchenschiff ist, beweist, dass er einem unerfülltem, mutigem Bauprojekt gehört, bei welchem das Kirchenschiff den Proportionen des neuen Chors angepasst werden musste. Der Hauptbogen, auch ein Spitzbogen, wurde elegant ausgeschnitten, um Platz für eine Kanzel zu schaffen. Die Kirche hat sich bis heute die bewundernswerte, schlusssteinfreie Netzgewölbe, das bis in das Schiff übergeht, aufbewahrt. Das Gewölbe stützt sich auf einfache Konsolen, wobei beim Altar jede der Konsolen mit anderen, verschiedenen Motiven verziert wurden, Motiv der auch im Schild dargestellt ist. Wir treffen heraldische, geheime, tierische und Rosensymbole an. Außerordentlich selten ist die Abbildung einer Pilgrimsinschrift und eines Eichhörnchens. Auf einer Konsole steht das Datum des Chorbaus 1522. Die Fenster und die äußeren Strebepfeiler tragen nur noch wenige Spuren ihrer mittelalterlichen Dekoration. Űber dem Glockenturm kann man nicht sehr viel berichten, weil er unter einem Wandputz versteckt ist, der die Jahreszahl 1821 nach den Restaurierungsarbeiten bekommen hat. Nach allen Merkmalen könnte er auch aus dem Mittelalter stammen.

Besonders an der oberen Seite der Nordwand des Altars, kann der Besucher ein Malensemble bewundern, das zugleich mit dem Entstehen der Bögen gemacht wurde. Obwohl die Farben, außer dem Pastellgrün, ihren ursprünglichen Glanz verloren haben, werden die Szenen am Ende der kurz angefangenen Restaurierungsarbeiten eine zusätzliche bedeutende Sehenswürdigkeit werden. Die Kirche besitzt bemalte kirchliche Möbelstücke die auch Jahreszahlenangaben haben: 1712, 1806 und 1846.

Die Kirche und der alte Friedhof sind von einer polygonalen, unregelmäßigen Ringmauer umgeben, die zum Teil erhalten und zum Teil von neuen Gebäuden unterbrochen ist. Außer einem kleinen Torturm aus dem Süden, nichts scheint eine militärische Rolle dieses Baus zu unterstreichen.

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