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Die Wehrkirche aus Meschendorf

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Die Ortschaft ist eine der sehr wenigen die für alle wohnhaften ethnischen Gruppen einen einzigen Namen hat. Obwohl der erste Name (Poteluky = das Feld des Pfarrers) auf eine Kirche andeutet, ist diese Hypothese umstritten, da die Gemeinde einer Klosteranstalt, der Zisterzienser Abtei in Kerz gehört hat, wobei der Name auf dieses hindeutet. Auch später bleibt das Dorf weiterhin untertan, als es der Talmescher Burg 1427 unterschrieben wurde. Erst nach dem Auflösen der Zisterzienser Abtei von Kerz (1474), wurde das Dorf der Marienkirche aus Hermannstadt geschenkt. Eine Zeit lang war die Zugehörigkeit der Gemeinde unklar, aber am meisten war das Schicksal der Ortschaft von der Hermannstädter Verwaltung beschlossen. 1863 wurde der Ort von der Habsburgischen Verwaltung dem Schäßburger Stuhl zugeordnet.

Die evangelische Kirche hat eine einheitliche Basis, mit einem Chor und einem Kirchenschiff die verhältnismäßig zueinander gebaut wurden. Sie sind beide gewölbt und werden auf der Außenseite von regelmäßigen Strebepfeilern gestützt. Ein Strebepfeiler auf der Nordseite des Chores verratet aber die Stelle der alten Sakristei. In der letzten Umbauzeit der Kirchen für die Verteidigung gegen die Türken und in den Innenkriegen, beide Teile der Kirche wurden erhöht, nur der Wehrgang unter dem Dach wurde aus Holz gebaut und auf Konsolen gestützt. Bei diesem Umbau ist auch das innere Gewölbe verschwunden. Von diesen wurden unerwartet einige Kreuze von Spitzbögen aufbewahrt, auf welchen man eine Inschrift Dextra Domini und eine Rosette der Maria, die genau vom östlichen Ende der Spitzbögen stammt, gefunden. Die Öffnungen der alten Fenster wurden aufbewahrt, aber die ursprünglichen Dekorationen sind verschwunden. Im Inneren gibt es ein Tabernakel mit aufbewahrter Kunstschmiederarbeit, die nicht unbedingt mittelalterlich ist, Portale (Westtür und Sakristei), aber auch dekorierte Schlusssteine aus dem ehemaligen Spitzbögengewölbe. Eine schön bemalte Tafel ist unlängst auf die Nordseite des Chores aufgestellt worden.

Ein außerordentlicher Wert haben die bemalten Tafeln der Empore, die 1765 von Georg Rosenauer bemalt wurden. Die Tafeln versuchen in einer naiven Weise Landschaften und bebaute Flächen zu wiedergeben.

Die Wehranlage stützt sich auch auf dem Glockenturm der Kirche, wessen Höhe die ganze Anlage dominiert. Der hölzerne Wehrgang unter dem Dach ist harmonisch mit der Mauer verbunden. Am Anfang hat die Kirche höhere Mauern bekommen, damit man einen Wehrgang der auf Holzkonsolen sich stützte, bauen konnte. Dieser ist sehr gut erhalten. Die erste Ringmauer wurde sparsam errichtet. Sie wurde nur mit zwei viereckigen Türmen vorgesehen, auf der östlichen und westlichen Seite. Der westliche Turm wurde 1888 abgerissen. Die Benützung eines Tores bei dieser Ringmauer ist ziemlich unsicher. Die Ringmauern haben Wehrgänge und auf der Innenseite gibt es Spuren von den angereihten Häusern die dran gebaut wurden. Eine zweite Ringmauer, die auf drei Seiten verstärkt war, außer der Nordseite, foglt den Kanten eines Polygons. Diese Ringmauer wurde mit einem Turm auf der nordwestlichen Seite und ein unflankiertes Eingangstor zur Südseite vorgesehen. Scheinbar um den den Verlust des abgerissenen Turmes auszuzahlen, der eine der erhalten ist, hat seinen originalen Wehrgang noch in einem guten Zustand. Es gibt Quellen, die sagen, dass an dem Wehrgang Mitte des XVI. Jhs. gearbeitet wurde. Es ist möglich, dass zur gleichen Zeit, alle Türme mit pyramidalem Dach allgemeines Aussehen bekommen hätten. Eine Ausnahme bildet der Turm aus dem Westen der Kirche, der einen Pultdach und eine andere Art von Schießscharten hat.

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